Unternehmensgeschichte

2023

Im April 2023 haben wir unsere neue kanadische Niederlassung eröffnet, die Teil der europäischen Region von Daiichi Sankyo ist. 

2021

Bedingte Zulassung für Daiichi Sankyo's erstes onkologisches Produkt innerhalb Europas im Januar 2021.

2020

Bempedoinsäure und eine Fixkombination aus Bempedoinsäure und Ezetimib wurden innerhalb der Europäischen Union im April 2020 zugelassen und bereits Ende 2020 im ersten Markt eingeführt.

Im Zuge der Covid-19-Pandemie wurde eine europaweit Vielzahl an Hilfsmassnahmen bereitgestellt.

2019

Abschluss einer europaweiten Lizenzvereinbarung mit Esperion für die Vermarktung von Bempedoinsäure zur einmal täglichen oralen Einnahme und einer Fixkombination von Bempedoinsäure mit Ezetimib.

2015

Edoxaban, ein oraler Faktor-Xa-Inhibitor/Gerinnungshemmer, wird in der Europäischen Union und der Schweiz zugelassen und in den ersten Märkten, auch in der Schweiz eingeführt. 

2014

Daiichi Sankyo übernimmt das Biopharmazeutik-Unternehmen Ambit Biosciences. An unserem Standort in Pfaffenhofen bei München wird ein neues Gebäude für die pharmazeutische Entwicklung eingeweiht; es schafft auf einer Fläche von 5.000 m² ein hochmodernes Umfeld für die hier beschäftigten 100 Mitarbeiter.

2013

Daiichi Sankyo präsentiert auf dem ESC-Kongress in Amsterdam die Ergebnisse der Phase-III-Studie Hokusai-VTE zu seinem oralen, einmal täglich verabreichten Faktor-Xa-Inhibitor Edoxaban. Einige Monate später gibt das Unternehmen die Ergebnisse der Studie ENGAGE AF-TIMI 48 bekannt, einer globalen Phase-III-Studie, in der Edoxaban zur Schlaganfall-Prävention bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern evaluiert wurde.

2011

Nach dem großen Erdbeben und dem Tsunami in Japan bietet Daiichi Sankyo Europe den Kollegen in Japan seine tatkräftige Unterstützung an.

Außerdem startet das Unternehmen eine Hilfsinitiative unter dem Namen „Daiichi Sankyo Children Aid“. Diese soll japanischen Kindern helfen, die massiv von der Erdbebenkatastrophe betroffen sind.

2010

Durch die Eröffnung neuer Niederlassungen in Irland und der Türkei – dem seinerzeit am schnellsten wachsenden pharmazeutischen Markt in Europa – setzt Daiichi Sankyo seine Wachstumsstrategie fort.

2009

Der Plättchenaggregationshemmer Efient® zur Prävention atherothrombotischer Ereignisse wird in mehreren europäischen Ländern und in den Vereinigten Staaten auf den Markt gebracht. Der Wirkstoff ist Prasugrel.

2008

Um seine onkologische Pipeline zu stärken, übernimmt Daiichi Sankyo das Biotechnologieunternehmen U3 Pharma, mit Sitz in Martinsried bei München.

Die Übernahme von 63,92 % von Indiens größtem Pharmaunternehmen Ranbaxy ist ein Meilenstein bei der Umsetzung des Hybridmodells von Daiichi Sankyo.

Außerdem legt Daiichi Sankyo durch die Übernahme der Vermarktungsrechte für das Osteoporosemedikament Evista® von Eli Lilly and Company für mehrere europäische Märkte und durch die Gründung von neuen Niederlassungen in Istanbul und Dublin den Grundstein für das weitere Wachstum in Europa.

Darüber hinaus wird die Anzahl der Außendienstmitarbeiter signifikant erhöht, indem qualifizierte Mitarbeiter von Merck Serono in Frankreich, Deutschland, Irland und der Türkei übernommen werden.

2007

An der deutschen Produktionsstätte in Pfaffenhofen werden weitere Investitionen getätigt. In diesem Zuge wird der Standort 2007 um einige hochmoderne Anlagen erweitert.

2006

Am 1. Juli 2006 ändert die Sankyo Pharma GmbH ihren Namen in Daiichi Sankyo Europe GmbH. Gleichzeitig erfolgt auch die Namensänderung in der Schweiz auf Daiichi Sankyo (Schweiz) AG.

2005

Sankyo und Daiichi gründen eine gemeinsame Beteiligungsgesellschaft mit dem Namen Daiichi Sankyo Company, Limited.

2002

Sankyo bringt Olmesartan auf den Markt, ein strategisches Produkt zur Behandlung von Bluthochdruck. Es wird in Europa als Olmetec® und in den Vereinigten Staaten als Benicar® vermarktet. 

Um sein Netzwerk in Europa weiter auszubauen übernimmt Sankyo 2002 die in Paris ansässige Firma Laboratoires Fornet und verschafft sich damit den Eintritt in den französischen Markt, einem der wichtigsten Pharmamärkte in Europa. 

1997

Im Jahre 1997 wird das Luitpold-Werk in Sankyo Pharma umbenannt.

1990

Sankyo übernimmt das Luitpold-Werk und erlangt somit eine Präsenz in Europa und Lateinamerika.

1985

Sankyo gründet zwei internationale Niederlassungen: eine in New York und eine in Düsseldorf. So konnte das Unternehmen die klinischen Studien für die internationale Zulassung von Medikamenten in den USA durchführen. Daneben eröffnet das Luitpold-Werk seine erste Niederlassung in Österreich.

1981

Zwischen 1981 und 1986 gründete Luitpold außerdem Tochtergesellschaften in den USA sowie in Portugal und Großbritannien und konnte damit seine internationale Präsenz weiter ausbauen. Das Unternehmen wurde bis dahin von der Gründungsfamilie geführt, es stand jedoch kein Nachfolger zur Übernahme des Familienunternehmens zur Verfügung.

1962

Ab 1962 verstärkt das Unternehmen seine internationale Präsenz und gründet Niederlassungen in Brasilien, Spanien, der Schweiz und Italien. Außerdem wird eine zweite Produktionsstätte in Altkirch, Frankreich, gebaut. Seinerzeit zählt dieser Standort zu den modernsten in der Region Elsass und wird mehrfach für seine hohen Umweltstandards ausgezeichnet.

1950

Nach dem 2. Weltkrieg mussten die Geschäfte für mehrere Wochen eingestellt werden. Trotz der schwierigen Situation in der Nachkriegszeit gelang es dem Unternehmen, den Betrieb im Luitpold-Werk innerhalb von Monaten wiederaufzunehmen. In den 1950er und 1960er Jahren bezog das Luitpold-Werk neue Büroräume in München und neue Produktionsstätten in Pfaffenhofen.

1943

1943 wurde die Anlage in der Zielstattstraße bei der Bombardierung von München zerstört. Das Geschäft wurde dennoch, soweit es irgendwie möglich war, weitergeführt. Die einzelnen Abteilungen wurden auf 10 provisorische Büros und Labore in der Stadt verteilt. Infolge dieser Entwicklung entschied das Unternehmen, neue Produktionsstätten in Pfaffenhofen, etwa 60 Kilometer nördlich von München, zu eröffnen.

1942

1942 wurden bereits über 300 Mitarbeiter beschäftigt, obwohl die Rohstoffe schwer zu beschaffen waren und der Export abgenommen hatte.

1928

Das Luitpold-Werk startete seinen Geschäftsbetrieb in einem Büro in München mit zehn Mitarbeitern. Das Unternehmen verzeichnete stabile Wachstumszahlen und wechselte mehrere Male seinen Sitz, bis es 1928 seine erste Fabrik in der Zielstattstraße in München errichtete. Heute befindet sich hier die europäische Hauptverwaltung von Daiichi Sankyo. Bei der Eröffnung dieses Produktionsstandorts hatte das Unternehmen bereits über 100 Beschäftigte. Zu den ersten Produkten, die im Luitpold-Werk hergestellt wurden, zählten hauptsächlich Verdauungsenzyme, die in etwa 50 Länder exportiert wurden.

1910

Dr. Umetaro Suzuki, der 1920 zum wissenschaftlichen Berater von Sankyo ernannt wurde, entdeckte weltweit als Erster das Vitamin B1 in Reiskleie.

Seine Arbeiten sind ein Grundstein für die Theorie der Vitamine. Vitamin B1 erfüllt vielfältige Funktionen im Körper und ist vor allem unentbehrlich für das Funktionieren des Nervensystems. Sankyo vermarktet das Vitamin unter dem Namen Orizanin®.

Die Ursprünge von Daiichi Sankyo Europe lassen sich bis zum Luitpold-Werk zurückverfolgen, einem Pharmaunternehmen, das am 22. Januar 1910 in München gegründet wurde.

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